2026-08-19

Standard-RGB oder adressierbare RGB-LED-Module für Schilder?

Vergleich von Effektsteuerung, Verdrahtung, Inbetriebnahme und Systemlast.

Standard-RGB oder adressierbare RGB-LED-Module für Schilder?

Es geht nicht nur um die Helligkeit

Beide Module wechseln Farben, bilden aber unterschiedliche Systeme. Für eine gemeinsame Farbe kann Pixelsteuerung unnötigen Aufwand erzeugen; für Lauflicht und getrennte Zonen reicht ein gemeinsamer RGB-Kreis nicht aus.

Standard-RGB und adressierbares RGB lösen andere Aufgaben

Standard-RGB ändert sich zonenweise gemeinsam. Adressierbare Module besitzen einen IC je Pixel oder Segment. Dieses LIKELIGHT-Modell nennt SM16703P, DC12V, 70 x 12 mm, 0,96 W je Modul und 20 Module je Kette.

Das Format 70 x 12 mm hilft beim Bauraum, bestimmt aber nicht den optischen Abstand.

Abstand und Bautiefe bestimmen weiterhin das Bild

Eine Kette ergibt theoretisch 19,2 W und 1,6 A. Hundert Module ergeben 96 W und 8 A vor Verlusten und Reserve. Das bedeutet keinen gemeinsamen Stromkreis; Controller, Datenverteilung, Stromzonen, Kabel und Inbetriebnahme gehören in den Kostenvergleich.

Bei großen Schildern erleichtern getrennte Stromkreise Fehlersuche und Modultausch.

Wie SM16703P die Planung verändert

Bei Standard-RGB werden Kanäle, Zonenstrom und Dimmer geplant. Bei SM16703P zählen Pixelzahl, Datenrichtung, Ports, Farbreihenfolge und Mapping; manuelle DMX-Adressen sind ohne externe Abbildung nicht das richtige Modell.

Außenschutz und Wartung

Die Modulbreite bestimmt nicht den Abstand. Diffusor und Bautiefe werden aus kürzester Sichtdistanz bemustert. Adressierbarkeit verbessert Animation, aber keine schlechte optische Verteilung.

IP67 gilt für das Modul, nicht für das gesamte System. Kabelausgänge, Stecker, Verbindungen, Ablauf und Zugang bleiben Projektaufgaben. Wartungszonen helfen, Daten- und Versorgungsfehler zu trennen.

Entscheidungstabelle: Standard oder adressierbar

Einheitliche Farbe je Zone Standard-RGB ist meist einfacher.
Lauflicht oder getrennte Zonen Adressierbares RGB prüfen.
Geringster Inbetriebnahmeaufwand Standard-RGB wählen, wenn der Effekt es erlaubt.
Markenanimation Adressierbare Steuerung mit bestätigtem Mapping.
Großes Schild mit vielen Modulen Gesamte Steuer-, Daten- und Stromarchitektur vergleichen.
Hochauflösendes Bild Dichteres Pixelprodukt bewerten.
LIKELIGHT-Konfiguration als Praxisfall

LIKELIGHT-Konfiguration als Praxisfall

Das Modell passt als Kandidat für programmierte Bewegung und Zoneneffekte bei kompatiblem SM16703P-Controller. Für einheitliche Farbe ist Standard-RGB meist einfacher; für hochauflösende Bilder ist eine höhere Pixeldichte zu prüfen.

Angaben für das Angebot

  • Zeichnung und Leuchtmaße
  • Bautiefe und Diffusormaterial
  • Kürzeste Sichtdistanz und Effektvorlage
  • Modulzahl oder geplanter Abstand
  • Controller und Datenrichtung
  • Exposition, Kabel/Stecker und Mustertermin

Mit diesen Angaben werden optischer Abstand, Controller, Stromzonen und Anschlüsse als Gesamtsystem bewertet.

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