RGB-LED-Wallwasher: 30°, 60°, 90° oder 120°? Optik vor Montageabstand vergleichen
Eine andere Linse am 24W-RGB-Wallwasher verändert mehr als die Lichtfleckbreite. Mit 30°–120°-Optionen, Montagegeometrie und Wandmuster lassen sich Gleichmäßigkeit, Streulicht und Last bewerten.
Zuerst gleichmäßige Aufhellung oder bewusste Struktur wählen
Eine wandnahe Leiste kann Steinrelief und Fugen stark hervorheben; weiter entfernt kann sie Fenster oder Passanten anleuchten. Entscheidend ist nicht nur 30° gegen 120°, sondern wo Licht gebraucht wird, was dunkel bleiben soll und wo sich Betrachter befinden.
Vergleichen Sie Linsen und Wandabstand bei ähnlicher Helligkeit und Ausrichtung auf der echten Oberfläche. Für einen gleichmäßigen Farbhintergrund auf dunkle Nähte zwischen Lichtbändern achten. Bei Strukturbeleuchtung sollen Schatten das Konzept unterstützen, nicht Baumängel hervorheben.
Die Angabe 120° legt die endgültige Linse nicht fest
Die Modellseite nennt sowohl 120° Lichtwinkel als auch Linsen mit 30°, 60°, 90° und 120°. Die Bestellung muss die tatsächliche Optik festlegen. Ein einzelnes 120°-Feld bedeutet nicht, dass alle gelieferten Varianten dieselbe Verteilung erzeugen.
Bei gleichem Lichtstrom und vergleichbarem optischem Wirkungsgrad konzentriert eine engere Verteilung Licht üblicherweise auf einen kleineren Winkel, eine breite verteilt es. Ohne Photometrie und Montagegeometrie bestimmen weder Winkel noch 24W die Beleuchtungsstärke, Höhe oder Gleichmäßigkeit; ein enger Winkel garantiert keine größere Nutzreichweite.
Strahlgeometrie zur Vorauswahl, nicht als Montageabstand
Für eine vereinfachte kleine Quelle und eine zur Achse senkrechte Ebene im Abstand d gilt zum Breitenvergleich w = 2d × tan(θ/2). Bei beispielhaften d = 1m ergeben 30°, 60°, 90° und 120° ungefähr 0.54m, 1.15m, 2.00m und 3.46m.
Diese Winkelgeometrie enthält weder Beleuchtungsstärkeschwelle noch reale Lichtstärkeverteilung oder Reflexion. Eine ein Meter lange Quelle im Nahbereich, eine schräge Wand und überlappende Leisten weichen von der Annahme ab. Die Werte sind weder Leuchtenabstände noch empfohlene Wandabstände.
Schließen Sie zunächst Winkel aus, die offensichtlich über die Zielfläche hinausstrahlen. Vergleichen Sie dann dunkle Nähte enger Optiken mit Helligkeit und Blendung breiter Optiken am Muster. Endgültige Anzahl und Ausrichtung folgen Photometrie oder Versuchen, nicht einer einzelnen trigonometrischen Formel.
Optik, elektrische Last und Steuerung getrennt entscheiden
Maximal 24W bei DC24V ergeben theoretisch 1A. Beispielhafte zehn Leisten bei diesem Maximum ergeben 240W und 10A vor Leitungsverlusten und Netzteilreserve. Eine andere Linse beseitigt diese Last nicht; zugleich verbrauchen nicht alle Farbszenen gleich viel.
Der Seitentitel nennt DMX, das IC-Feld jedoch 2903. Empfangs- und Steuerkonfiguration sind damit noch zu klären. Dieses Beispiel vergibt daher weder DMX-Adressen noch Kaskadengrenzen. Schnittstelle anhand Anschlussplan und Muster festlegen, dann Steuergerät wählen und Versorgung sowie Daten nach Fassadenzonen aufteilen.
Leistenenden und Halterungen prägen das Nachtbild mit
Veröffentlicht sind 1000×32×25mm und IP65. Endabstände, Halterungswinkel und Abschattungen können Helligkeitsnähte erzeugen. Eine vollständig mit Leisten belegte Länge garantiert keine lückenlose Wandaufhellung. Das Muster muss eine Stoßstelle und die realen Halterungen umfassen.
Ein IP65-Gehäuse überträgt seine Schutzart nicht automatisch auf Feldstecker, Abzweigdosen und Netzteile und erlaubt kein Untertauchen. Entwässerung, Kabelradien und den Austausch einzelner Leisten vorsehen. Zugängliche Verbindungen reduzieren spätere Demontage und erneute Ausrichtung.
Entscheidungstabelle für Optik und Montage
| Planungsbedingung | Vorauswahl |
|---|---|
| Seitliches Streulicht begrenzen | Mit engerer Optik beginnen und dunkle Nähte am Muster prüfen. |
| Breite Zielfläche aus kurzer Entfernung | Breitere Optik prüfen, dabei Intensität und Blendung bewerten. |
| Stark strukturierter Stein | Wandabstand und Ausrichtung vor der Leistung vergleichen. |
| Lange durchgehende Installation | Stoßstellen, Halterungsschatten und Wartungsstecker bemustern. |
| Beispielhafte zehn Leisten | Mit 240W und 10A rechnen; zonierte Einspeisung statt Gesamtstrom durch den ersten Stecker. |
| Vorhandene Steuerung zwingend | DMX-Titel und 2903-Feld vor der Gerätewahl klären. |
LIKELIGHT-Beispiel: erst das optische Muster freigeben
LIKELIGHT L-W-10048-DGL-24V ist eine RGB-Aluminiumleiste mit DC24V, maximal 24W, einem Meter Länge, IP65 und veröffentlichten Linsenoptionen von 30°–120°. Sie ist ein Kandidat für farbige Linienbeleuchtung mit definierter Zielfläche und anpassbarer Montagegeometrie.
24W rechtfertigen keine Zusage für Hochhausreichweite, ungeprüfte Steuerkompatibilität oder Unterwassereinsatz. Nach Festlegung von Linse, realem Wandmuster und Schnittstelle lassen sich Anzahl, Verkabelung und Beschaffungskosten vergleichen, statt nur den Stückpreis zu betrachten.
| Modell | L-W-10048-DGL-24V |
|---|---|
| Elektrik | DC24V; maximal 24W; theoretisch 1A je Leiste |
| Maße und Schutzart | 1000×32×25mm; IP65 |
| Linsenoptionen | 30° / 60° / 90° / 120° |
| Beispielgeometrie bei 1m | 0.54m / 1.15m / 2.00m / 3.46m; keine Montageabstände |
| Steuerung zu klären | Titel DMX; IC-Feld 2903; endgültiger Anschlussplan und Muster maßgeblich |
Optische und bauliche Angaben für das Angebot
- Wandmaße, Oberflächen und Standortfotos
- Mögliche Montageorte und Wandabstände
- Zielhelligkeit, Farbszenen und Streulichtgrenzen
- Linsenmuster und Ausrichtbedingungen der Halter
- Steuerschnittstelle, Versorgungszonen und Steckerplan
- Leistenanzahl, Musterbedarf und Liefertermin
Diese Informationen verbinden Zielfläche, reale Wandwirkung, Stoßstellen und Elektrik. So folgt die Linsenwahl dem Muster, und Streulicht, dunkle Nähte oder unpassende Schnittstellen werden vor der Serienbeschaffung sichtbar.
Häufige Fragen
Ist 120° immer gleichmäßiger als 30°?
Nein. Der größere Winkel verteilt Licht, aber Abstand, Einfall, Material und Überlappung bestimmen gemeinsam die Gleichmäßigkeit.
Sind 0.54m der richtige Abstand für eine 30°-Leiste?
Nein. Das ist die geometrische Breite einer kleinen Quelle auf einer senkrechten Ebene bei 1m, ohne Lichtstärke, Leistenlänge oder schräge Wand.
Wie hoch kann eine 24W-Leiste beleuchten?
Die Leistung allein reicht dafür nicht. Benötigt werden endgültige Photometrie, Position, Wandmaterial und Zielbeleuchtungsstärke.
Ist der direkte Anschluss an einen DMX-Controller möglich?
Der Titel genügt nicht. Das 2903-Feld klären und Empfänger sowie Schnittstelle mit Unterlagen und Muster prüfen.